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Die Chinesen haben es geschafft - Wir arbeiten noch daran

In einigen Teilen von China ist das Bienensterben kein Thema mehr man hat sie ausgerottet.

Eine Regierungsentscheidung mit fatalen Folgen

Mao Zedong hatte durch die Massenkampagne Ausrottung der vier Plagen unter anderem auch den Haussperling1) in Visier. Ohne den Spatz breitete sich dann aber das Ungeziefer aus. Diese wurden zwar mit Pestiziden bekämpft das wiederum die Biene so stark schwächte bis sie in Teilen Chinas ausgestorben ist.

Nun werden in Norden des Landes die Blüten per Hand bestäubt.

Auszug aus dem Film (ZDF)

Wir arbeiten daran

Man könnte jetzt sagen China ist weit weg und diese Kampanie gab es bei uns nicht, weit gefehlt.

Der Spatz steht auch bei uns kurz vor der Aufnahme in die Roten Liste.

Der Spatz ist gefährdet und nähert sich der Roten Liste Der Spatz ist in Deutschland zunehmend gefährdet: Der Bestand des Haussperlings ging nach Angaben von Naturschützern in 15 Jahren um 15 Prozent zurück. Betroffen davon ist besonders die Population in den alten Bundesländern. In Nordrhein-Westfalen und Bayern soll der Haussperling sogar auf die Rote Liste der gefährdeten Arten gesetzt werden, so die Studie „Vögel in…⊕

Quelle: 3sat.online - Mediathek: Der Spatz ist gefährdet und nähert sich der Roten Liste

Auch Pestizide, insbesondere die, die der Biene nachweislich schaden werden wieder eingesetzt.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat eine befristete Zulassung des Bienenkillers Clothianidin (Produktname: Santana) erteilt. Clothianidin war für die verheerenden Bienensterben im Jahr 2008 verantwortlich. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) fordert ein vollständiges Verbot des Wirkstoffs sowie des Vorgänger-Produkts Imidacloprid.

Quelle: CBG - Clothianidin

Befristete „Ausnahmezulassung“ für Santana zur Bekämpfung von Drahtwürmern in Mais Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat das Inverkehrbringen und die Verwendung des Bodengranulats „Santana“ mit dem Wirkstoff Clothianidin zur Bekämpfung der Larven des Saatschnellkäfers (Drahtwurm) gemäß Art. 53 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 i.V.m. § 29 des Pflanzenschutzgesetzes (PflSchG) für Bayern zugelassen. Die Zulassung ist auf 120 Tage befristet und gilt vom 16. März 2012 bis 13. Juli 2012. Das BVL hat die Zulassung nur mit strengen Vorgaben erteilt, die von den Pflanzenschutzdienststellen der Länder durch eine Allgemeinverfügung geregelt und kontrolliert werden müssen. Santana darf nur in Bundesländern ausgebracht werden, die sich bereit erklärt und in der Lage gesehen haben, die strengen Vorgaben der Zulassungsbehörde zu erfüllen. Aus diesem Grund ist die Drahtwurmbekämpfung in Mais mit diesem Pflanzenschutzmittel nur in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Bayern möglich.

Quelle: LfL - “Ausnahmegenehmigung” zur Bekämpfung von Drahtwürmern in Mais mit Santana

Das Gift soll den Drahtwurm beseitigen, der Maiswurzeln zerfrisst. Für eine begrenzte Zeit darf auf deutschen Äckern wieder das für Bienen hochgefährliche Pflanzenschutzmittel Clothianidin verwendet werden. Imker und Naturschützer protestieren - und sehen auch den deutschen Pharmakonzern Bayer in der Pflicht.

Quelle: Pestizid Clothianidin darf wieder angewendet werden - Bienensterben im Maisfeld - Wirtschaft - sueddeutsche.de (10.04.2012, 12:13)


An dieser Stelle sollte normalerwiese ein Youtube Film erscheinen “Bauern töten Bienen??? (ORF2)”. Leider ist dieser Film verschwunden. Die Begründung auf Youtube lautet:

“Bauern töten…” Das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen gekündigt.


1) Auch unter dem Namen Spatz bekannt.

Copyright(c) 2013, 2014 Stefan Blechschmidt. Texte und Bilder dieser Seite sind frei im Sinne der CC BY-SA 3.0 Lizenz. Texte, Bilder und Zitate aus anderen Quellen sind von dieser Lizenz ausgenommen. Kommentare und Anmerkungen senden Sie bitte an sb(AT)hochfelder(PUNKT)de.

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