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Fragmentiertes Zweigholz

Ich bin immer wieder auf der Suche nach alternative zur heutigen Landwirtschaft. Einer der Hauptpunkte meiner Suche ist die Bodenverbesserung, ohne Kunstdünger und den ganzen anderen chemischen Wahnsinn. Jetzt bin ich, eher durch Zufall, auf das Stichwort “fragmentiertes Zweigholz” gestoßen.

Die PDF Datei Die grüne Revolution oder der Zauber aus den Bäumen von Dirk Böttcher hat mich neugierig gemacht und so habe ich mich noch ein wenig weiter umgesehen. Garn nicht so einfach denn über dieses Thema findet die bekannteste Suchmaschine gerade mal 299 Einträge.

Eigentlich ist dieses Verfahren zu einfach um wahr zu sein. Man nimmt Zweig von Laubhölzern die nicht dicker als 7 cm sind fragmentiert diese, also mach Bruchstücke daraus, und arbeitet sie in den Boden ein jedoch sollte man diese nicht beerdigen, unterpflügen ist also tabu.

Auf der Seite permanorikum.wordpress.com findet man eine Bericht der alles genau beschreibt.

Einen Versuch ist es Wert und einen geeigneten Platz habe ich auch schon.

Nachtrag

Auf der Seite neulandforum.ch habe ich noch folgenden Hinweis gefunden.

Die Universität in Laval, Quebec, Canada hat die Wirkung von fragmentiertem Zweigholz als Bodenverbesserer untersucht und kam etwa zu folgendem Schluss:

Fragmentiertes Zweigholz ist dank dem grossen Rindenanteil ein hochwertiger Rohstoff zur Humusbildung. Braucht es bei Mist- und Güllewirtschaft 80 Jahre für 1% mehr Humusanteil im Boden, so ist das mit Kompost in 50 Jahren erreichbar, mit fragmentiertem Zweigholz in 10 Jahren. Dank seiner langsamen Verrottung ist es zum Mulchen bestens geeignet.

Vor Neujahr ausgebracht, braucht es keinen zusätzlichen Stickstoff, nach Neujahr ist eine kleine Gabe in Form von trockenem Rasenschnitt, Urin oder vieles andere mehr angezeigt. Mit Fragmentiertem Zweigholz kombiniert mit Kohlegrus, Steinmehl und EM kriegt man jeden Boden hin.

Holzschnitzel sind nicht geeignet. Sie entziehen dem Boden Stickstoff und bringen kaum Nährstoffe, kaum Mineralien …, keinen Humus.

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